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Vergangenen Freitag veröffentlichte der Bund die folgende Medienmitteilung: Bern, 24.09.2010 - Der Bundesrat hat die Massnahmen zugunsten von älteren Arbeitnehmenden in der beruflichen Vorsorge auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Die Bundesversammlung hatte die Massnahmen im Dezember 2009 verabschiedet. Die Massnahmen für ältere Arbeitnehmer sollen die Arbeitsmarktbeteilung fördern und den Verbleib im Arbeitsmarkt begünstigen. Die Vorsorgeeinrichtungen können älteren Versicherten ab 2011 folgende Neuerungen anbieten: Versicherte, die ihr Arbeitspensum ab dem 58.
Von Peter Metzinger, Mitglied des mit-uns-fuer-uns-Redaktionsteams "Die Leute denken nicht weiter als morgen." war die Antwort eines Kollegen, als ich kürzlich auf Facebook fragte, wie man das Thema Pensionskassen, das uns ja alle angeht, so rüberbringen kann, dass mehr Dialog entsteht. Dieser Dialog hingegen entwickelte sich sehr interessant weiter, weshalb ich ihn hier wiedergeben möchte: Peter Metzinger Frage mich, wie man das Thema Pensionskassen, das uns ja alle angeht, so rüberbringen kann, dass mehr Dialog entsteht... (via seReive) R.H.
In der gestrigen Handelszeitung befasst sich ein Artikel mit der Frage, welche Ansätze es für Schweizer Pensionskassen  gibt, mehr Verantwortung für die Anlagen zu übernehmen und gleichzeitig ihre Anlagen vermehrt zu schützen. Nicolas Holliger, CFA, Head Institutional Sales, und Tobias Meyer, Head Structuring & Products, beide UBS Global Asset Management, Zürich, schlagen verschiedene Lösungen vor:
In der NZZ von heute vergleicht Andrea Martel die Finanzierungssituation der Sozialwerke mit einem Schneeballsystem und spricht dementsprechend von einer "Subprime-Gefahr". Gemeint ist die Tatsache, dass die Sozialwerke mehr versprechen, als sie werden halten können, sofern ihre Finanzierung nicht besser geregelt wird. Zitat:
Letzten Woche beschloss der Bundesrat eine Verordnungsänderung, die die Freizügigkeitsstiftungen betrifft. Freizügigkeitsstiftungen dienen der Erhaltung des Vorsorgeschutzes. Wenn eine versicherte Person eine Vorsorgeeinrichtung verlässt (sog. Freizügigkeitsfall) und nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintritt, muss die Austrittsleistung gemäss Freizügigkeitsgesetz (FZG) auf eine Freizügigkeitseinrichtung überwiesen werden. Dies trifft in der Regel zu, wenn jemand das Arbeitsverhältnis auflöst und nicht sofort eine neue Stelle antritt.
Der mutmassliche Korruptionsfall rund um die Beamtenversicherungskasse (BVK) des Kantons Zürich hat auch im Sommerloch immer wieder für Berichte gesorgt, weil immer weitere Informationen zutage kamen. Gemäss den aktuellsten Informationen hat der Verdächtige zwar einen sechsstelligen Geldbetrag entgegengenommen, jedoch möglicherweise schon in den neunziger Jahren und als Darlehen. Knifflig wird die Frage der Verjährung. Denn selbst wenn der Staatsanwaltschaft der Nachweis gelingen sollte, dass es sich bei der Unterstützung von D. G. um Bestechung handelt, sind alle Zahlungen vor dem Juni 2000 verjährt. (Siehe Tages-Anzeiger vom 16. Juli 2010) Wie auch immer der Fall konkret weitergehen wird, was auch immer bewiesen wird, es stellt sich die Frage danach, ob es sich um einen Einzelfall handelte oder das ganze Pensionskassensystem korrupt ist, sowie, was man denn konkret tun kann, damit sich solche Fälle nicht wiederholen.
15 Jul 10
Wir machen Pause bis zum 2. August und wünschen allen Lesern ein paar schöne Sommerwochen. Die Redaktion

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