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Der Rheintaler; 04.05.2018; Ausgaben-Nr. 103 Seite 21; Ratgeber; Alexander Paul Wohnung mieten oder kaufen: Was ist lukrativer? Wir, eine Familie mit zwei Kindern, wohnen in einer Mietwohnung für 1850 Franken inklusive Nebenkosten. Auch wenn die Hypozinsen steigen: Ich denke, dass wir mit einer eigenen Wohnung günstiger fahren würden. Wie teuer dürfte die Eigentumswohnung sein, damit wir fürs Wohnen tatsächlich weniger bezahlen als jetzt? Mit dieser Überlegung stehen Sie nicht alleine da. Jeder dritte Schweizer kann sich vorstellen, in den nächsten zehn Jahren Wohneigentum zu erwerben.

Im Zeitalter von Arbeitsteilung, Individualisierung und Work-Life-Balance arbeiten immer mehr Menschen Teilzeit. Doch wer Teilzeit arbeitet hat in der beruflichen Vorsorge unter Umständen grosse Nachteile. Auf was müssen Sie achten und was haben Sie für Möglichkeiten? Im Beitrag von Organisator erfahren Sie das Wichtigste zum Thema Teilzeit und Pensionskasse.

Obwohl die meisten Frauen in der Schweiz erwerbstätig sind, ist die Altersarmut in der Schweiz zum grössten Teil weiblich. Carmen Schirm-Gasser hat für die NZZ am Sonntag zusammengetragen was mögliche Gründe dafür sind und was Frauen in der Schweiz wissen sollten, um das Risiko für Armut im Alter möglichst klein zu halten. 

Anfang April stieg der Axa-Konzern aus dem Geschäft mit den BVG-Vollversicherungen aus. Als Laie auf diesem Gebiet war man schnell überfordert zu verstehen, was es mit diesem Entscheid auf sich hatte und welche Konsequenzen diese Änderung für die späteren Rentnerinnen und Rentner hat. Im Geldblog des Tages Anzeigers widmet sich der Wirtschafts- und Finanzexperte Martin Spieler auf gut verständliche Art und Weise diesem Thema und geht insbesondere auch der Frage nach, wer das Anlagerisiko zu tragen hat.

 

Lausanne, 4. Mai 2018. Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums stellt der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP Studien zur Zukunft der zweiten Säule vor und definiert Grundsätze, die für die Zukunft der beruflichen Vorsorge zu beachten sind. Die kapitalgedeckte, kollektive berufliche Vorsorge als zweite Säule nimmt für den Verband im Drei-Säulensystem einen wichtigen Stellenwert ein. Der demografischen Entwicklung, der Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse, den wirtschaftlichen Veränderungen und dem Wandel der Finanzmärkte ist Rechnung zu tragen. Es braucht eine BVG-Reform, in der möglichst rasch der Umwandlungssatz im BVG gesenkt wird. Vor allem aber stehen die Reduktion der Regulierungsdichte und Komplexität sowie - unter Vorgabe eines sozialpolitischen Leistungsziels - die Entpolitisierung der Parameter für den ASIP im Vordergrund. 

Zählen Sie sich zu den 60% der Arbeitenden in der Schweiz, die frühzeitig in Rente gehen wollen? Falls ja, gibt es einiges zu bedenken. Thomas Hengartner hat für Finanz und Wirtschaft zusammengestellt, worauf Frührentnerinnen und Frührentner besonders achten sollten.

Mit freiwilligen Einzahlungen in die Pensionskasse lässt sich die Rente erhöhen und der Steuersatz senken. Das klingt attraktiv und ist in vielen Fällen sinnvoll - es gilt jedoch, die individuellen Voraussetzungen und die Qualität der entsprechenden Pensionskasse gut zu prüfen. Der Wirtschaftsredaktor Michael Ferber hat für die NZZ mit Damian Gliott vom Beratungsunternehmen Vermögenspartner darüber gesprochen.

Tiefe Zinsen und steigende Lebenserwartung führen dazu, dass Pensionskassen die Rentenversprechen nicht mehr einhalten können. Da alle involvierten Parteien das aktuelle Rentenniveau sichern und die Quersubventionierung von jung zu alt stoppen wollen, gibt es weiterhin nur eine Möglichkeit, um die zweite Säule zu reformieren, da die Erhöhung des Rentenalters ein politisches Tabu bleibt. Der Umwandlungssatz muss gesenkt und die dadurch entstandenen Rentenausfälle müssen aufgefangen werden. Es ist höchste Zeit, dass sich die Jungen dagegen wehren.

 

 

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