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In diesem Kommentar konstatiert der Autor, dass es hinsichtlich der Debatte um das Rentenalter sinnvoll sei, individuelle und flexible Lösungen zu fördern. Gerade aufgrund des grösser werdenden Lochs in der AHV-Kasse deute zwar alles auf ein höheres Rentenalter als generelle Lösung hin, jedoch sei es wichtig, auf die verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen Angestellten und deren Arbeitgeber eingehen zu können.

In der Diskussion um die Reform der Altersvorsorge ist das Renteneintrittsalter ein zentrales Thema. Dieser Zeitungsartikel zeigt gut auf, welches die verschiedenen Postionen, Bedingungen und Probleme im Hinblick darauf sind. Das Verhältnis von arbeitender Bevölkerung zu Pensionierten nimmt ab, gleichzeitig gibt es aber zunehmends mehr motivierte Senioren, die über das ordentliche Pensionierungsalter hinaus arbeiten möchten. Entsprechend ist Bundesrat Berset’s Vorschlag einer flexiblen Rente – sowohl für die AHV als auch für die Pensionskasse – eine sinnvolle Sache.

Ein Artikel, der unlängst in der «Finanz und Wirtschaft» erschienen ist, kommt bezüglich des Kapitalbezugs bei der Pensionierung zu einem gemischten Fazit. So darf die Tragweite eines solchen nicht mehr veränderbaren Entscheides nicht unterschätzt werden. Das Risiko besteht insbesondere darin, dass das bezogene Kapital in vielen Fällen nicht ausreicht, um den Lebensabend zu finanzieren. Zudem profitieren Personen, die eine Rente beziehen, von der verbesserten Planbarkeit ihres Altersguthabens. Andererseits bringt der Kapitalbezug in vielen Fällen steuerliche Vorteile mit sich. Wer sich trotz der Risiken für den Kapitalbezug entscheidet, dem rät der Autor, genügend finanzielle Puffer einzuplanen sowie sich mit der Thematik der eigenverantwortlichen Vermögensanlage zu befassen.

An dieser Stelle haben wir bereits vor einigen Wochen auf die Problematik von Teilzeitarbeit im Zusammenhang mit der beruflichen Vorsorge aufmerksam gemacht. Die Thematik wurde auch in verschiedenen Medien diskutiert, wie beispielsweise im folgenden Artikel in der Aargauer Zeitung. Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass Teilzeitbeschäftigung vor allem unter Frauen ein weit verbreitetes Modell ist, um Beruf und Familie zu vereinen. Allfällige Vorsorgelücken, welche im Alter bei Teilzeitbeschäftigten anfallen können, betreffen daher häufig Frauen. Der Autor des Artikels zitiert eine Studie der Universität Lausanne, in welcher Betroffenen empfohlen wird, im Durchschnitt über das ganze Leben hinweg 70 Prozent zu arbeiten. So liessen sich die finanziellen Risiken von Teilzeitarbeit minimieren.

Das heutige Altersvorsorgesystem ist auf ein Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern ausgerichtet, das nicht mehr der Realität entspricht, und auf Zinserträge, die mittelfristig kaum mehr zu erwirtschaften sind. In diesem Artikel werden die gegenwärtigen demografischen Herausforderungen nachvollziehbar aufgezeigt und das Szenario für die Zukunft beschrieben. Die Vergegenwärtigung der demografischen Situation ist hilfreich, um den klaren Reformbedarf des Systems nachvollziehen zu können.

Die AHV ist für einen Drittel der Schweizer Bevölkerung die wichtigste Finanzquelle im Alter und für die gesamte Bevölkerung ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge. Dieser Artikel unterstreicht, wie wichtig es ist, sich frühzeitig und vertieft mit der eigenen AHV zu befassen, gibt es doch diverse Punkte, wo man Einfluss auf die dereinst zu beziehende AHV-Rente üben kann.

Laut einer vom Finanzdienstleister Moneypark in Auftrag gegebenen Umfrage, nutzt rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung die mit der Säule 3a oder 3b bestehenden Möglichkeiten der privaten Vorsorge nicht. Wie die Studie zeigte, ist neben Unwissenheit und mangelndem Interesse auch geringe Liquidität ein Grund dafür. Das ist insofern problematisch, als dass gerade die niedrigeren Einkommensschichten im Alter auf Gelder aus der privaten Vorsorge angewiesen sind.

Solche Erkenntnisse zeigen, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung des Schweizer Vorsorgesystems ist und dass das Reformpaket «Altersvorsorge 2020», welches die ersten beiden Säulen (staatliche AHV sowie berufliche und private Vorsorge) gemeinsam betrachtet und reformieren will, der richtige Ansatz ist.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu) wies auf den Einfluss von Investitionen auf das Klima hin. Nach der Veröffentlichung der Studie reagierten erste Pensionskassen im Hinblick auf die Zusammenstellung ihrer Portfolios. So prüfte etwa die Publica Schritte in Richtung einer klimaverträglicheren Anlagepolitik. Nach der Analyse möglicher Auswirkungen auf ihre Investitionspolitik, entschied die Pensionskasse des Bundes, sich als erste Schweizer Pensionskasse aus der Kohle zurückzuziehen.

Für Paare, die im Konkubinat leben, stellen sich einige Fragen zum Thema Vorsorge. Dieser Ratgeberartikel der Neuen Luzerner Zeitung gibt übersichtlich Antwort auf die Frage, was im Todesfall eines Partners mit den Leistungen aus den drei Säulen der Vorsorge passiert. Bei der AHV sind Konkubinatspaare insofern im Nachteil, als dass beim Tod eines Konkubinatspartners weder Witwen- Noch Witwerrenten ausbezahlt werden. Nicht ganz so eindeutig ist es in der 2. Säule: Pensionskassen können im Todesfall Leistungen ausrichten, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Auch bei der Säule 3a ist die Begünstigungsordnung eingeschränkt und es lohnt sich, gegenüber der Vorsorgeeinrichtung eine schriftliche Begünstigungserklärung abzugeben.

Ein Artikel, der die Mechanismen, welche die berufliche Vorsorge beeinflussen, sehr übersichtlich erklärt, ist unlängst im Bote der Urschweiz und der Neuen Luzerner Zeitung erschienen. Im Artikel wird erläutert, wie sich die Niedrigstzinsen und die grundsätzlich erfreuliche Tatsache, dass die Menschen immer länger leben, auf die Finanzierungslage der Pensionskassen auswirken. Zudem wird aufgezeigt, wie die Pensionskassen ihre Umwandlungssätze anpassen, um auf diese neuen Gegebenheiten zu reagieren. Der Artikel zeichnet damit ein anschauliches Bild der aktuellen Finanzierungssituation der Pensionskassen. Er zeigt zudem auf, wie verschiedene Anspruchsgruppen auf die aktuelle Situation reagieren können. So wird den Jüngeren beispielsweise ans Herz gelegt, zusätzlich zu den obligatorischen Beiträgen Geld zu sparen. Dies ist über die freiwillige Vorsorge der Säule 3a oder über Pensionskassen-Einkäufe möglich.

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