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Bei Arbeitnehmern, welche in mehreren kleineren Pensen Teilzeitarbeit entrichten, besteht die Gefahr von Vorsorgelücken. Viele Arbeitnehmer sind sich dieser Problematik nicht bewusst und reagieren deshalb zu spät auf allfällige Vorsorgelücken. Im folgenden Beitrag aus der Neuen Zürcher Zeitung werden deshalb Fallstricke thematisiert, die sich in diesem Zusammenhang ergeben können. Für Arbeitnehmer, welche in mehreren Teilzeitpensen arbeiten, lohnt sich die frühzeitige Beschäftigung mit dieser Thematik, damit allfälligen Vorsorgelücken vorgebeugt werden kann. Mögliche Lösungen können in der Wahl der Pensionskasse oder in der zusätzlichen Vorsorge über die Säule 3a liegen.

Der Kommentar von Werner Enz zeigt verständlich auf, dass die gegenwärtige Problematik der Altersvorsorge systemisch bedingt ist. Die Lebenserwartung ist gestiegen und nimmt weiter zu und der Kapitalmarkt gleicht einer Einöde. Rechnerisch betrachtet (und das ist die wichtigste Perspektive auf die Problematik) bleibt also gleich viel oder weniger Geld, das auf zunehmends mehr Jahre verteilt werden muss. Entsprechend gibt es nur zwei Stellschrauben, an denen das erkrankte System justiert werden kann: Das Rentenalter und der Umwandlungssatz. […] Das Beispiel mit den Lebensversicherern zeigt, dass diese eben richtig rechnen, weil sie bei Fehleinschätzungen viel schneller die Folgen spüren, als etwa die Gewerkschaften. […]».

Der vorliegende Artikel ist in der Handelszeitung Online erschienen. Der Artikel diskutiert die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftslage auf die Zukunft der Vorsorge. So fällt die Rendite der Pensionskassen auch in den ersten vier Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr gering aus. Der Grund für diese Entwicklung liegt darin, dass die Pensionskassen sich mit einem Tiefzinsumfeld und schwachen Börsen konfrontiert sehen. Was aber sind die Konsequenzen von geringen Renditen? Werden langfristig nur geringe Renditen erwirtschaftet, laufen die Pensionskassen Gefahr, dass sie ihren Deckungsgrad nicht halten können. Die Pensionskassen sehen sich also gezwungen, umzudenken. Sie reagieren auf die wirtschaftlichen Entwicklungen, indem sie beispielsweise zunehmend in alternative Anlagen investieren.

Bei der Pensionierung stellt sich die Frage, in welcher Form das Altersguthaben am besten bezogen werden soll. Der folgende Beitrag, der in der Südostschweiz erschienen ist, kann in diesem Zusammenhang Hilfestellung bieten. So empfiehlt der Autor in den meisten Fällen der Bezug einer Rente. Dies nicht zuletzt aufgrund der verbesserten Planbarkeit, die mit einer Rente einhergeht. Zudem bleibt die ursprüngliche Rente lebenslänglich garantiert, was zu einer erhöhten Sicherheit im Alter führt. Die Frage, in welcher Form das Altersguthaben bezogen werden soll, bleibt jedoch letztendlich dem Einzelnen überlassen. Unterschiedliche Lebensentwürfe erfordern unterschiedliche Massnahmen. Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem jeder selber entscheiden kann, in welcher Form er sein Altersguthaben beziehen möchte. Wichtig ist dabei vor allem, dass der Entscheid gut überlegt ist.

Das Thema der Altersvorsorge gewinnt in den Medien zunehmend an Beachtung. Die Diskussionen werden lauter und Forderungen an die Politik konkreter. So schreibt heute etwa die NZZ zum Thema Umwandlungssatz, die Politik würde der Wirklichkeit meilenweit hinterher trotten. Solche Aussagen belegen, dass die Dringlichkeit der Problematik von immer mehr Leuten erkannt wird und eine Anpassung der Umwandlungssätze als notwendig und sinnvoll erachtet wird.

Gestern hat die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV ihren Jahresbericht vor den Medien präsentiert. Die SRF-Tagesschau berichtete dazu. In der Medienmitteilung schreiben sie unter anderem: «Die Risiken, welchen Schweizer Vorsorgeeinrichtungen ausgesetzt sind, haben im 2015 aufgrund des schwierigen Finanzmarktumfelds und der weiter steigenden Lebenserwartung zugenommen. Die durchschnittliche Netto-Vermögensrendite betrug nur noch 0.8% (gegenüber 6.4% im Vorjahr).

Zu Monatsbeginn veröffentlichte die «SonntagsZeitung» einen Artikel, der unverblümt auf die Problematik der Querfinanzierung in der Zweiten Säule aufmerksam machte. Immer weniger Aktive müssen Geld für immer mehr Renter aufbringen. Diese Entwicklung ist demografisch bedingt und hängt mit der an sich erfreulichen Tatsache zusammen, dass die Lebenserwartung in den vergangen Jahren stetig zugenommen hat. In der wichtigen Diskussion um diese Problematik geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern vielmehr darum, realistisch, nüchtern und nachhaltig orientiert nach Lösungen zu suchen.

Das anschliessend in verschiedenen Zeitungen verwendete Schlagwort des «Rentenklau» drückt zwar aus, dass die Nachteile für die berufstätigen Personen unfair sind, kann aber auch als Vorwurf an die Rentner missverstanden werden. Solche Botschaften sollten vermieden werden, da wir das Rentensystem nur gemeinsam sichern können.

Eine Hypothekenaufnahme für den Eigenheimkauf bedingt fundierte Abklärungen der gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Verhältnisse. Dabei spielen die Mittel, die aus der Pensionskasse oder der gebundenen 3. Säule eingesetzt werden können, eine wesentliche Rolle. Dieser Ratgeberartikel umreisst die wichtigsten Punkte, die es bei der Finanzplanung zu beachten gilt.

Die Bedingungen, um auf dem Kapitalmarkt Renditen zu erwirtschaften, sind für Pensionskassen derzeit äusserst schwierig. Renditen sind jedoch unabdingbar, nicht zuletzt um die politischen Vorgaben erfüllen zu können. Michael Ferber von der NZZ zeigt im vorliegenden Artikel übersichtlich auf, wie sich die Zusammenstellung der Portefeuilles von Pensionskassen verändert und welches die Anbieter von alternativen Anlagen sind. Das Interesse an ihnen ist in den vergangenen Jahren gestiegen, da sie unter anderem die Möglichkeit zur besseren Diversifizierung und den Zugang zu nicht-öffentlichen Opportunitäten böten.

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