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Dieser Ratgeberartikel zeigt einfach und übersichtlich auf, wo die vom Bundesrat geplanten Einschränkungen zum Kapitalbezug des PK-Guthabens greifen sollen - und wo nicht. Ausserdem erklärt er den Unterschied zwischen obligatorischem und überobligatorischem Guthaben und beschreibt, welche Faktoren beim Entscheiden zwischen Kapitalbezug und Rentenauszahlungen berücksichtigt werden sollen. Basler Zeitung; 03.12.2015; Seite bazab30; Wirtschaft; Finanzratgeber; Von Michael Fuss Geplante Einschränkung beim Kapitalbezug des PK-Guthabens.
Das Forschungsinstitut gfs.bern hat zum zweiten Mal eine Umfrage zur Akzeptanz der Reform «Altersvorsorge 2020» durchgeführt. Es stimmt optimistisch, dass rund 57 Prozent der Bevölkerung die Vorlage befürworten - also den dringenden Reformbedarf unseres Rentensystems erkennen. Der ständerätliche Beschluss einer AHV-Erhöhung um 70 Franken wurde von 70 Prozent der Befragten als positiv bewertet. Das zeigt, wie wichtig solche Kompromisse sind, um die Akzeptanz der Reform auf Ebene des Stimmbürgers zu erhöhen.
Lange Zeit galt das Tripel Ausbildung, Beruf und Ruhestand als ein in Stein gemeisseltes Gesetz des Arbeits- und Erwachsenenlebens. Eine von Swiss Life in Auftrag gegebene Studie, welche 1000 Personen zwischen 20 und 80 zu ihren Vorstellungen vom Leben im Alter befragt hat, zeigt ein neues Bild. Die Biografien der Zukunft folgen keinen vorgespurten Pfaden mehr, es werden länger und öfter wegweisende Entscheidungen gefällt und der Anspruch an Selbstverantwortung steigt.
Eben ist eine Studie von Towers Watson erschienen, welche die Vorsorgepläne der im SLI (Swiss Leader Index) zusammengefassten Unternehmen miteinander verglich. Die Untersuchungen zeigten, wie Pensionskassen zunehmend gezwungen sind, auf die gegenwärtige Situation um sinkende Anlagerenditen und steigende Lebenserwartung zu reagieren. Peter Zanella von Towers Watson konstatierte, dass ein Umdenken stattfindet und tiefere Leistungen aufgrund einer Senkung der Umwandlungssätze vermehrt als Notwendigkeit wahrgenommen werden. moneycab.ch - 24.

Medienmitteilung 25. November 2015

Der ASIP begrüsst die Absicht des Bundesrates, den Finanzhaushalt der Ergänzungsleistungen (EL) in den Griff zu bekommen. Ergänzend zu grundsätzlichen Anpassungen im Recht der EL, schlägt der Bundesrat aber unter anderem auch vor, die Kapitalbezüge – mit Ausnahme des Bezuges für den Erwerb von Wohneigentum – im BVG zu untersagen. Der ASIP wird die Unterlagen im Detail prüfen, die Vor- und Nachteile der Vorschläge abwägen sowie die Auswirkungen umfassend analysieren.

20 Nov 15
Anne Rothkopf
Vor drei Wochen hat das gewerkschaftliche PK-Netz seine Herbst-Tagung abgehalten. Die «Altersvorsorge 2020» wurde dabei aus verschiedenen, sich zum Teil stark unterscheidenden, Perspektiven diskutiert. Der gemeinsame Nenner war aber sicherlich der, dass die anstehende Reform äusserst dringend und wichtig sei. Dass damit, nachdem seit bald 20 Jahren keine Reform in der Sozialpolitik mehr geglückt sei, diverse Herausforderungen einhergehen, betonte etwa Ständerat Urs Schwaller. vorsorgeforum.ch; 30.10.2015; by pwirth in AV2020 pw.
Einschränkungen hinsichtlich dem Kapitalbezug beim Eintritt ins Pensionsalter stärken die Vorsorge. Die Leute sollen daran gehindert werden, ihre Vorsorgegelder für die Finanzierung von allerlei Wünschen im Alter einzusetzen, denn damit steigt oft das Risiko, dass sie später auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind. Dieser kurze Bericht in der NZZ zeigt, wie zahlreich die Anspruchsgruppen in der Vorsorgediskussion sind. Neue Zürcher Zeitung; 14.11.2015 Ausgaben-Nr. 265 Seite 19 Schweiz (il); Davide Scruzzi (dsc) Differenzierte Positionen zu Plänen von Alain Berset.
Vor vier Tagen ist an dieser Stelle ein Artikel erschienen, der aufzeigte, wie die Pensionskassen gegen den Anlagenotstand kämpfen und was das tiefe Zinsumfeld für Bedingungen schafft. Dieser Artikel vom Tagesanzeiger zeigt nun verschiedene Meinungen zur vom Bundesrat festgelegten Mindestverzinsung der Vorsorgegelder. Grundsätzlich ist es viel gescheiter, den Mindestzins tief anzusetzen und so das Risiko einer allfälligen Unterdeckung – welche zu Nullverzinsung und Sanierungsbeiträgen führt – zu vermeiden.
Heute entscheiden sich immer mehr Paare für das Konkubinat. Im Hinblick auf die gemeinsame Altersvorsorge gibt es jedoch einige Herausforderungen. Dieser Ratgeberartikel der Thurgauer Zeitung schafft Übersicht und ist hilfreich für eine sorgfältige gemeinsame Vorsorgeplanung. Thurgauer Zeitung; 05.09.2015 Seite 49 TZ-Forum; Anwalts-Tipp Aus gesellschaftlicher Sicht ist das Konkubinat bereits Alltag. Die rechtliche Situation im Vorsorgebereich bleibt allerdings heikel. Denn das 3-Säulen-Konzept in der Schweiz baut auf dem klassischen Familienbild auf.
Das anhaltende Niedrigzins-Umfeld am Kapitalmarkt schafft für die Pensionskassen und Versicherer immer schwierigere Bedingungen, um ihre Sollrenditen zu erwirtschaften. Durch die von der Nationalbank (SNB) auferlegte Verpflichtung zur Zahlung von Negativzinsen auf Kontoguthaben wird der Druck weiter erhöht. Dieser Artikel der «Schweiz am Sonntag» erklärt, wie Pensionskassen und Versicherer gezwungen sind, Lösungen gegen den Anlagenotstand zu finden und weshalb es sinnvoll wäre, die Vorsorgeeinrichtungen vom Negativzins zu befreien.

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