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Die erste Säule

Bei der 1. Säule handelt es sich um die staatliche Vorsorge. Sie ist obligatorisch für die ganze in der Schweiz wohnhafte oder erwerbstätige Bevölkerung. Die Leistungen der 1. Säule sollen den angemessenen Existenzbedarf einer Person abdecken und somit Armut vermeiden.

Die erste Säule umfasst die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV), Ergänzungsleistungen zu AHV und IV sowie die Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit.

Die erste Säule ist nach dem sogenannten Umlageverfahren geregelt. Das Umlageverfahren funktioniert nach dem Prinzip, dass die Erwerbstätigen und Arbeitgeber die Rentner finanzieren. Das einbezahlte Geld wird also sofort zur Finanzierung der Renten verwendet. Die erwerbstätige, jüngere Generation finanziert also fortlaufend die Rentner-Generation. Dies setzt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Zahl der Rentner und der Zahl der Erwerbstätigen voraus.