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Die zweite Säule

Die 2. der drei Säulen der Altersvorsorge ist die berufliche Vorsorge. Sie ist obligatorisch, jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer ist gezwungen, Geld in die 2. Säule einzuzahlen. Lediglich für selbstständig erwerbende Personen ist die 2. Säule freiwillig. Regelungen zur 2. Säule finden sich im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Ziel ist, durch die Kombination von 1. und 2. Säule die Fortsetzung der gewohnten Lebenserhaltung einer Person in angemessener Weise zu sichern.

Das Geld, welches Sie in die 2. Säule einzahlen, erhalten Sie im Alter in Form von Rentenzahlungen wieder. Dies wird durch das sogenannte Kapitaldeckungsverfahren ermöglicht. Das Kapitaldeckungsverfahren ist das System, nach dem die 2. Säule funktioniert, und welches weltweit als vorbildlich gilt. Dabei zahlen Sie selber das Geld in ihre Pensionskasse ein, welches Ihnen im Alter durch eine Rente wieder ausgezahlt wird. Das Kapitaldeckungsverfahren bildet also gewissermassen ein Sparkonto, auf dem Geld angespart wird. Um Ihre jährliche Rente zu berechnen, nutzen die Pensionskassen den Umwandlungssatz.